Bericht aus der Fachpresse: Unsere KI für 60 SHK Monteure

Warum über 60 Mitarbeitende des SHK & Elektrobetriebs Gerwing & Söhne mit Benetics arbeiten? Die Antwort gibt's vom Handwerksblatt Verlag im SUU:M Artikel - frisch aus der Druckerpresse.
Titelseite des Magazins „suu:m“ mit Foto einer Abbruchbaggerarbeit und Logo der Verlagsanstalt Handwerk

Erschinen in suu:m, 8. August 2025 - Ausgabe 03/2025 -
Hier geht's zum Download des Original-Artikels

KI-APP als Helfer bei der Kommunikation zwischen Baustelle und Büro

Effzienter durch Sprechen statt Schreiben

Das Schweizer Unternehmen Benetics hat eine App entwickelt, die sich dank Sprachsteuerung kinderleicht bedienen lässt und Absprachen zwischen Baustelle und Büro erleichtert.

Mitarbeiter können auf der Baustelle direkt per Spracheingabe Checklisten erstellen oder abarbeiten, dokumentieren, was gemacht wurde oder Material ordern – und das in zahlreichen verfügbaren Sprachen, die automatisch dank KI übersetzt werden. Dabei ist es völlig unerheblich, ob der Mitarbeitende druckreif spricht. Er kann dabei nachdenken, sich wiederholen oder durcheinanderreden. Die KI macht daraus fertige Berichte und Dokumentationen.

Zeitschriftenseite „Effizienter durch Sprechen statt Schreiben“ mit Teamfoto vor einem Firmenfahrzeug

Zu den Pionieren, die die App seit Anfang 2025 in ihren Unternehmen einsetzen, zählt die Gerwing Söhne GmbH, Elektro-, Heizung- und Sanitärunternehmen aus Bonn. Für Roland Gerwing ist dies eine ungeheure Erleichterung. »Vorher hatten wir bei der Kommunikation zwischen Baustelle und Büro immer einen Mischmasch aus E-Mail, WhatsApp und Telefonaten. Der Bauleiter hatte klassisch einen Ordner dabei, wo alles in Papierform drin war. Heute über Benetics haben wir alles an einem Ort in der App.« Die Bauakte ist dort zentral digitalisiert verfügbar, Arbeiten werden über die App dokumentiert. Aufgaben können klar einzelnen Mitarbeitenden zugewiesen werden. Auch können die Aufgaben präzise auf dem Bauplan verortet werden, so dass der Mitarbeiter weiß, wo beispielsweise die Elektroarbeiten vorgenommen werden müssen. Ist die Arbeit erledigt, kann der Mitarbeiter ein Foto vom Ergebnis machen, dieses hochladen und damit die Aufgabe abhaken.

Das kann die Benetics-App

• Schnelle, vollständige und verlässliche Dokumentation vom Bau ins Büro  
• Einfacher Zugriff auf aktuelle Informationen und Pläne für alle Mitarbeitenden  
• Klare, verständliche und ortsgenaue Zuweisung von Aufgaben  
• Reibungslose Kommunikation zwischen Baustelle und Büro  
• Automatische Übersetzung zur Überwindung von Sprachbarrieren im Arbeitsalltag

Zeitschriftenseite mit Fortsetzung des Artikels und Infobox „Das kann die Benetics-App“

Für Gerwing, der die App bei der Badsanierung, Kesselsanierung und im Projektgeschäft nutzt, war es wichtig, dass mit der Einführung komplett auf Infos in Papierform verzichtet wurde. »Entweder gar nicht oder komplett«, fasst Roland Gerwing seine Entscheidung zusammen, alle Mitarbeiter darauf einzuschwören, fortan nur noch mit der App zu arbeiten. Inzwischen kommen die rund 70 Mitarbeitenden gut damit zurecht. Die Umstellung fluppte wunderbar, nicht zuletzt, weil die App intuitiv und einfach zu bedienen ist. Ein weiterer Vorteil: Dadurch, dass alles auf der App gespeichert ist, gibt es eine »gläserne Baustelle«. Fällt jemand aus, hat ein anderer Mitarbeiter trotzdem sofort Zugriff auf alle wichtigen Informationen.

Im Mai 2025 wurden die Macher der App auf der HEROcon als Start-up-Pitch-Gewinner ausgezeichnet. Zu ihren Kunden im Handwerk zählen Elektro- und SHK-Betriebe, Holzbauer, Trockenbauer, Maler, Bodenleger sowie komplette Bauleitungen. Gerade auch auf Baustellen mit internationaler Besetzung bietet die App große Vorteile. Ferdinand Metzler, Gründer und Geschäftsführer von Benetics: »Mittlerweile haben wir 160 Betriebe, die unsere App nutzen. Möglich ist die Nutzung in mehr als 35 Sprachen.« Für ihn war bei der Entwicklung vor allem ein Aspekt wichtig: »Es gibt zahlreiche digitale Lösungen für das Backoffice, um Baustellenprojekte zu steuern, aber es gibt keine Lösungen für die Mitarbeitenden, die auf der Baustelle vor Ort sind. Das wollten wir ändern.«

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