„Jeder soll bekommen, was ihm zusteht“ – Wie Marquardt Dächer Leistungen sichtbar macht

- Branche: Dach- und Fassadenbau
- Standort: Waghäusel bei Karlsruhe
- Mitarbeitende: ca. 30 Mitarbeitende + Partner
- Website: www.marquardt.gmbh
Die Herausforderung: Zusatzleistungen ohne Dokumentation
Auf jeder Baustelle entstehen Arbeiten, die nicht geplant waren. Wasser muss vom Dach entfernt werden, andere Gewerke behindern den Arbeitsablauf oder Reparaturen kommen kurzfristig hinzu.
Solche Leistungen müssen dokumentiert werden, damit sie später auch verrechnet werden können. In der Praxis scheiterte das jedoch oft an fehlenden Rapportzetteln. „Kein Handwerker schreibt gern. Wir mussten den Leuten oft hinterherrennen, damit dokumentiert wurde“, erinnert sich Klaus Marquardt.
Gerade bei Nachunternehmern gingen Informationen häufig verloren. Viele fuhren direkt auf die Baustelle und am Abend wieder nach Hause. Bautagesberichte oder Zusatzleistungen wurden deshalb immer wieder gar nicht erfasst.
Die Lösung: Rapporte per Sprache

Heute werden Rapporte, Bautagesberichte und Dokumentationen einfach per Sprache erfasst – von jedem in seiner Muttersprache. Die Mitarbeitenden beschreiben in gewöhnlichen Worten, was passiert ist. Benetics AI erstellt daraus einen strukturierten Bericht.
Zunächst wurde Benetics AI mit wenigen Mitarbeitenden und Nachunternehmern getestet. Als die Rückmeldungen sowohl von den Ausführenden auf der Baustelle als auch den Mitarbeitern im Büro positiv waren, wurde die Nutzung ausgeweitet.
Denn Klaus Marquardt ist davon überzeugt, dass Digitalisierung nur dann funktioniert, wenn sie allen Beteiligten hilft. „Es darf nicht sein, dass das Büro weniger Arbeit hat und die Baustelle mehr. Ein guter Prozess spart beiden Seiten Zeit oder Nerven.“
Fotos für glasklare Dokumentation
Besonders wertvoll ist für Marquardt die Kombination aus Sprachaufnahme und Fotos. „Dass man Bilder von der Baustelle so einfach in einen Rapport integrieren kann, ist ein ‘Game Changer’.“
Wenn später Fragen zu einer Zusatzleistung entstehen, liegt der Nachweis bereits vor. Ein Foto vom nassen Dach, einer Behinderung durch ein anderes Gewerk oder einer Reparatur vor Ort zeigt unmissverständlich, warum zusätzlicher Aufwand entstanden ist. Das reduziert Diskussionen und schafft Transparenz für alle Beteiligten.
Praxisbeispiel: Bautagesberichte von Nachunternehmern
Auch in der Zusammenarbeit mit Nachunternehmern sieht Marquardt Verbesserungen: Früher erhielt sein Betrieb von externen Teams häufig nur wenige oder gar keine Bautagesberichte. Heute erfassen sie ihre Berichte direkt über den Benetics KI-Sprachassistent. Auf einer Baustelle in Böblingen entstanden so rund 80 bis 90 Bautagesberichte und 83 Rapporte. „Wir kommen an Dokumente dran, die wir früher nicht hatten“, sagt Klaus Marquardt.
Dadurch stehen Informationen zur Verfügung, die früher schlicht gefehlt haben. Gleichzeitig wird nachvollziehbar, welche Leistungen tatsächlich erbracht wurden. Das hilft auch in der Nachkalkulation. Wenn ein Nachunternehmer sagt, eine Baustelle sei wegen schwieriger Umstände finanziell eng gewesen, kann Marquardt das nachvollziehen und für alle Beteiligten fair reagieren.
Drei Hauptvorteile von Benetics AI bei Marquardt Dächer
- Mehr Transparenz: Berichte mit Fotos zeigen eindeutig, was auf der Baustelle passiert ist.
- Einfachere Zusammenarbeit: Mitarbeitende und Nachunternehmer auf der Baustelle und im Büro arbeiten auf derselben Plattform.
- Faire Vergütung: Zusatzleistungen sind dokumentiert und können nachvollziehbar verrechnet werden.
Fazit
Für Klaus und sein Team ist Benetics AI weit mehr als ein Werkzeug für digitale Rapporte. Es hilft dabei, Leistungen sichtbar zu machen, Missverständnisse zu vermeiden und die Zusammenarbeit auf der Baustelle fairer zu gestalten. Oder wie er es selbst formuliert: „Jeder soll das bekommen, was ihm zusteht.“
Lesetipp für Dachdecker-Unternehmer

Klaus Marquardt beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Themen wie Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement, Spezialisierung und erfolgreicher Unternehmensführung im Handwerk.
Auf seinem Blog „Klaus vom Dach“ teilt er regelmäßig praktische Erfahrungen, Denkanstöße und Werkzeuge für Dachdecker-Unternehmer.
Hier geht’s zum Blog: www.klausvomdach.de




